Veteran sein

Dienst anerkennen. Verantwortung würdigen.

In Deutschland ist Anerkennung für geleisteten Dienst lange kein selbstverständliches Thema gewesen.
Das Veteranenabzeichen der Bundeswehr ist ein spätes, aber wichtiges Zeichen, diese Lücke zu schließen.

Für mich steht es nicht für Pathos oder Auszeichnungen, sondern für Respekt.
Es ist kein Orden.
Es zeichnet keinen einzelnen Einsatz aus.
Und es will auch nichts verherrlichen.

Es steht schlicht für einen geleisteten Dienst.

Wer Veteran ist? Mehr Menschen, als viele denken

Der Veteranenbegriff ist in Deutschland bewusst weit gefasst.
Veteran ist, wer ehrenhaft in der Bundeswehr gedient hat – unabhängig von Einsatz, Laufbahn oder Dienstgrad.

Das schließt aktive Soldatinnen und Soldaten ebenso ein wie diejenigen, die ihren Dienst bereits beendet haben.
Auch mich.

Ich habe von 1998 bis 2002 in der Bundeswehr gedient. Eine Zeit, die mich geprägt hat – und deren Bedeutung nicht in Worten liegt.
Verantwortung übernehmen, Teil eines Ganzen sein, sich auf andere verlassen können. „Veteran sein“ weiterlesen

3. Advent – Drei Lichter und spürbare Helligkeit

Der 3. Advent fühlt sich an wie ein kurzer Zwischenstopp im Dezember.

Man ist mittendrin, vieles läuft, und gleichzeitig wird es langsam etwas ruhiger. Drei Kerzen machen den Raum heller und die Stimmung entspannter.

Ein guter Moment, kurz innezuhalten, ohne gleich alles zu hinterfragen oder abzuschließen.

Der 3. Advent erinnert mich daran, bewusster durch diese Tage zu gehen.

Mehr braucht es manchmal gar nicht.

Einen ruhigen 3. Advent wünsche ich euch allen. 🕯️🕯️🕯️

2. Advent: Ein Moment der Ruhe und Besinnung

Der 2. Advent fühlt sich für mich immer ein bisschen wie ein Zwischenstopp an.

Man ist schon mitten im Dezember, vieles läuft parallel, und gleichzeitig merkt man: Es sind die kleinen Momente, die gut tun.

Zwei Kerzen reichen aus, um die Stimmung ein Stück zu verändern.

Sie erinnern daran, kurz langsamer zu werden, ohne gleich große Pausen einzulegen.

Ein kurzer Break, ein bisschen Ordnung im Kopf, einmal durchatmen – mehr braucht es oft gar nicht.

Der 2. Advent ist für mich nicht symbolisch oder bedeutungsschwer.

Er ist einfach dieser kleine Hinweis, dass man nicht alles gleichzeitig schaffen muss und dass ein bisschen Ruhe manchmal schon reicht.

Ich wünsche allen einen ruhigen und angenehmen 2. Advent. 🕯️🕯️

[Rückblick auf den 1. Advent]

Deutsche Gruppe zur WM 2026

WM 2026 – Die Gruppe E steht fest!

🇩🇪 Deutschland trifft bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 auf die 🇨🇮 Elfenbeinküste, 🇪🇨 Ecuador und 🇨🇼 Curaçao.

Eine spannende Mischung aus Tradition, Erfahrung und einem echten WM-Debütanten – Für mich mal wieder einen kleinen „Zwischenruf“ aus dem Sport-Ressort wert.

Die Elfenbeinküste war zuletzt 2014 dabei, Ecuador gehört seit 2002 immer wieder zum WM-Feld – und Curaçao schreibt Geschichte als kleinste Nation, die sich je für eine WM qualifiziert hat.

Deutschland geht als Favorit in die Gruppe, aber jeder Gegner hat seine eigene Geschichte und seinen eigenen Stil – Und man weiß ja nie…
Dennoch tippe ich auf den Gruppensieg!

Wer ist dein Tipp für den Einzug ins Achtelfinale?
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3. Dezember: Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung

Ein Tag für Sichtbarkeit, Teilhabe und Respekt

Jedes Jahr am 3. Dezember erinnert der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung daran, dass echte Teilhabe weit mehr ist als Barrierefreiheit im baulichen Sinn. Es geht um Respekt, Anerkennung und das Recht, in allen Bereichen des Lebens vollständig und selbstbestimmt mitwirken zu können.

Für Millionen Menschen weltweit – und für viele Bürgerinnen und Bürger hier in Brühl – ist dies noch immer keine Selbstverständlichkeit.

Warum dieser Tag so wichtig ist

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🎄 1. Advent – Ein erstes Licht

Der 1. Advent setzt einen bewussten, ruhigen Akzent in einer Zeit, in der vieles gleichzeitig passiert.

Noch bevor der Dezember richtig an Fahrt aufnimmt, lädt dieses erste Licht dazu ein, einen Moment Abstand zum Alltag zu gewinnen. Nicht als große Pause, sondern als kleine Zäsur, die verdeutlicht: Die kommenden Wochen müssen nicht im gewohnten Tempo durchlaufen werden.

Das erste Licht schafft eine Atmosphäre, die erlaubt, den eigenen Blick zu sortieren.

Oft merkt man in diesen Tagen, wie schnell ein Jahr vergangen ist und wie wenig Raum bleibt, um innerlich nachzukommen. Der 1. Advent bietet die Möglichkeit, diesen Raum bewusst zu öffnen – ohne Druck, ohne Erwartungen.

Er ist ein leiser Hinweis darauf, dass ein guter Start nicht aus großen Schritten besteht, sondern aus der Entscheidung, das Jahr nicht einfach „zu Ende laufen zu lassen“, sondern diese Phase als besondere, eigenständige Zeit wahrzunehmen.

Ein Licht, das weder fordert noch verpflichtet – sondern dazu einlädt, einfach für einen Moment innezuhalten.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen eine besinnliche Adventszeit.

 

25.11.: Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

Heute, am 25. November, gedenken wir dem Internationalen Tag zur Beseitigung der Gewalt an Frauen – ein Tag, der jedes Jahr weltweit darauf aufmerksam macht, dass Gewalt gegen Frauen und Mädchen kein Randphänomen, sondern ein tief verankertes gesellschaftliches Problem ist. 

Als Stadtrat in Brühl ist es mir ein besonderes Anliegen, lokal und persönlich sichtbar zu machen: Jede Form von Gewalt gegen Frauen betrifft uns alle – direkt oder indirekt, in Familien, Nachbarschaften, Vereinen oder Arbeitsplätzen.

Warum dieser Tag?

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Bonnstraße: Warum ich mir mehr Transparenz gewünscht hätte

Weil gute Entscheidungen vollständige Informationen brauchen – gerade wenn es um Sicherheit und 91.000 € Eigenmittel geht.

Die Entscheidung zur Umgestaltung der Bonnstraße hat in der Brühler Politik und auf Social Media für Diskussionen gesorgt. Die SPD und die Grünen verkündeten nach der Sitzung des Ausschusses für Verkehr und Mobilität vom 18.11.2025 eine schnelle Verbesserung der Sicherheit für Radfahrende und stellten die Entscheidung als klares Fortschreiten in der Mobilitätswende dar.

Doch ein zentraler Punkt ging in der öffentlichen Darstellung verloren:

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Leben in Brühl: Was Brühl für mich besonders macht

Ein Zuhause zwischen Köln und Bonn

„Warum lebst du eigentlich in Brühl?“ – Diese Frage bekomme ich immer wieder gestellt, insbesondere aus der „alten“ Heimat. Für mich ist die Antwort einfach: Weil Brühl vieles vereint, was man sich zum Leben wünscht. 
Es ist keine perfekte Stadt, aber eine, die Herz hat. Hier kennt man sich, trifft sich in der Innenstadt, bei den zahlreichen Veranstaltungen oder auf dem Markt, kommt ins Gespräch – und hat das Gefühl, Teil von etwas zu sein.
Anfangs hat uns die Arbeit hierher geführt, aber mittlerweile ist da so viel mehr.

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