Warum ich trotzdem schreibe – im Blog und in Social Media

Warum schreibt man eigentlich noch einen Blog oder postet etwas auf Instagram oder Facebook, wenn es offensichtlich niemanden interessiert und weder Likes noch Kommentare kommen?

So hart formuliert das kaum jemand. Aber genau das schwingt oft mit, wenn diese Frage gestellt wird. Likes, Reichweite und Reaktionen gelten inzwischen als Maßstab dafür, ob sich etwas gelohnt hat. Mein Blog und meine Posts folgen einer anderen Logik. Und genau darüber möchte ich schreiben. „Warum ich trotzdem schreibe – im Blog und in Social Media“ weiterlesen

Ganz dünnes Eis

Es ist bequem, im Nachhinein über Fehler zu sprechen.

Wenn etwas schiefgelaufen ist, sind die Erklärungen meist schnell zur Hand. Wer hätte anders handeln müssen, wer war unvorsichtig, wer hat nicht aufgepasst. Das beruhigt, weil es Ordnung schafft. Ursache hier, Wirkung dort. Abgeschlossenes Kapitel.

Was mich mehr beschäftigt, ist der Moment davor.

Der Moment, in dem man merkt, dass etwas nicht stimmt – und trotzdem weitergeht. Nicht aus Leichtsinn. Oft aus Routine. Oder weil man denkt: Wird schon gutgehen. Man kennt den Weg ja. Man ist ihn schon oft gegangen. Und bisher ist auch nichts passiert.

Genau dort wird es interessant.
Nicht beim Einbruch. Sondern beim Weitergehen. „Ganz dünnes Eis“ weiterlesen

Was 2026 für mich bedeutet:

Gesundheit neu denken – im Alltag

Silvester ist vorbei.
Das Feuerwerk ist weggeräumt, der Alltag klopft langsam wieder an.

Und ehrlich gesagt: Genau dann fängt das neue Jahr ja erst richtig an. Für mich ist genau das der Punkt, an dem sich entscheidet, was 2026 wirklich bedeutet.

Man wünscht sich zum Jahreswechsel immer Gesundheit. Ich auch.
Aber je älter ich werde, desto mehr merke ich: Das ist kein Satz für die Grußkarte, sondern eigentlich eine Haltung.

Gesund sein heißt für mich längst nicht mehr nur „nicht krank“.
Es heißt, ab und zu einen Gang rauszunehmen. Nicht überall mitzumüssen.
Nicht jedes Thema sofort entscheiden zu wollen, sondern gezielt priorisieren.

Gesundheit hat viel damit zu tun, wie wir mit uns selbst umgehen.
Und mit anderen. Im Job. In der Familie. Im Alltag.
Manchmal auch darin, Dinge einfach mal liegen zu lassen.

Ich wünsche mir für 2026 ein Jahr, in dem wir uns weniger unnötigen Druck machen. In dem nicht alles perfekt sein muss, um gut zu sein.
Und in dem wir stärker darauf achten, was uns langfristig leistungsfähig hält – statt nur darauf, was noch schnell erledigt werden muss.

Ich wünsche mir ein Jahr, in dem wir unsere Energie vernünftig einsetzen. Nicht weniger Einsatz, sondern den richtigen. Nicht alles gleichzeitig, sondern das, was wirklich zählt.

Wenn das gelingt, kommt vieles von allein.
Mehr Ruhe.
Mehr Klarheit.
Und vielleicht auch mehr Zufriedenheit.

Das ist meine Hoffnung für 2026.

In diesem Sinne:
Kommt gut ins neue Jahr.
Bleibt gesund – im besten, menschlichsten Sinne.

Veteran sein

Dienst anerkennen. Verantwortung würdigen.

In Deutschland ist Anerkennung für geleisteten Dienst lange kein selbstverständliches Thema gewesen.
Das Veteranenabzeichen der Bundeswehr ist ein spätes, aber wichtiges Zeichen, diese Lücke zu schließen.

Für mich steht es nicht für Pathos oder Auszeichnungen, sondern für Respekt.
Es ist kein Orden.
Es zeichnet keinen einzelnen Einsatz aus.
Und es will auch nichts verherrlichen.

Es steht schlicht für einen geleisteten Dienst.

Wer Veteran ist? Mehr Menschen, als viele denken

Der Veteranenbegriff ist in Deutschland bewusst weit gefasst.
Veteran ist, wer ehrenhaft in der Bundeswehr gedient hat – unabhängig von Einsatz, Laufbahn oder Dienstgrad.

Das schließt aktive Soldatinnen und Soldaten ebenso ein wie diejenigen, die ihren Dienst bereits beendet haben.
Auch mich.

Ich habe von 1998 bis 2002 in der Bundeswehr gedient. Eine Zeit, die mich geprägt hat – und deren Bedeutung nicht in Worten liegt.
Verantwortung übernehmen, Teil eines Ganzen sein, sich auf andere verlassen können. „Veteran sein“ weiterlesen

3. Dezember: Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung

Ein Tag für Sichtbarkeit, Teilhabe und Respekt

Jedes Jahr am 3. Dezember erinnert der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung daran, dass echte Teilhabe weit mehr ist als Barrierefreiheit im baulichen Sinn. Es geht um Respekt, Anerkennung und das Recht, in allen Bereichen des Lebens vollständig und selbstbestimmt mitwirken zu können.

Für Millionen Menschen weltweit – und für viele Bürgerinnen und Bürger hier in Brühl – ist dies noch immer keine Selbstverständlichkeit.

Warum dieser Tag so wichtig ist

„3. Dezember: Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung“ weiterlesen

25.11.: Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

Heute, am 25. November, gedenken wir dem Internationalen Tag zur Beseitigung der Gewalt an Frauen – ein Tag, der jedes Jahr weltweit darauf aufmerksam macht, dass Gewalt gegen Frauen und Mädchen kein Randphänomen, sondern ein tief verankertes gesellschaftliches Problem ist. 

Als Stadtrat in Brühl ist es mir ein besonderes Anliegen, lokal und persönlich sichtbar zu machen: Jede Form von Gewalt gegen Frauen betrifft uns alle – direkt oder indirekt, in Familien, Nachbarschaften, Vereinen oder Arbeitsplätzen.

Warum dieser Tag?

„25.11.: Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen“ weiterlesen